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Welche neuen Möglichkeiten eröffnen mikroskopische Datenbanken und Cloud-Services für den Bildungsbereich?

Friederike Schneider

Friederike Schneider

Kundenberaterin bei PreciPoint. Begleitet Kundenprojekte in der DACH Region beim Wechsel zur digitalen Mikroskopie.

Virtuelle Proben bieten vielseitige Anwendungsmöglichkeiten.

Mikroskopische Proben können im Regal gelagert werden oder auch auf Servern. Wie alles Digitale sind auch virtuelle Proben universell verfügbar. Die virtuelle Mikroskopie hat sich deshalb bereits als Werkzeug für die Lehre etabliert. So werden von verschiedenen Universitäten beispielsweise Online Histologie-Kurse angeboten, die anhand virtueller Präparate eindrucksvoll die Lerninhalte vermitteln. Welche neuen Möglichkeiten sich durch mikroskopische online Datenbanken außerdem eröffnen, können Sie hier erfahren.

Wie können Mikroskopie-Proben für den Unterricht konserviert werden?

Herkömmliche Objektträger aus Glas können zerbrechen und mit der Zeit sogar ihre Färbequalität verlieren. Virtuelle Objektträger hingegen sind beständig und die Färbequalität bleibt natürlich dauerhaft erhalten. [1] Die Datenbanken erlauben auch ein mehrfaches Sichern der Probendaten durch Kopien und ermöglichen verschiedenen Nutzern, auf Wunsch, einfach auf die Proben zuzugreifen und diese gezielt zu durchsuchen.

Wie können Datenbanken helfen Mikroskopiekurse leichter aufzusetzen?

Virtuelle Objektträger können im praktischen Unterricht eingesetzt werden, und die Studenten können jederzeit und überall auf sie zugreifen. Der Bedarf an Proben verringert sich damit drastisch. So müssen in einem Kurs nicht mehr 100 möglichst gleiche Proben für jeden Studierenden gefunden werden, sondern eine digitale Probe kann von allen gleichzeitig verwendet werden. Steht die Datenbank einmal, kann sie immer wieder verwendet und geteilt werden. Das hat auch zur Folge, dass die Vor- und Nachbereitung der Kurse einfacher und schneller werden kann. Eine Datenbank mit virtuellen Objektträgern kann also vielfältige akademische Anforderungen erfüllen:

  • Mikroskopische Hausaufgaben möglich
  • Senken Sie den “Betreuungsschlüssel” für den Kurs
  • Digitale Prüfungen
  • Mit internen Datenbanken können DozentenInnen auf Mustersammlungen zurückgreifen
  • Dank der Cloud müssen die Aufnahmen nicht nachträglich für die Praktikanten vorbereitet werden (z. B. für Protokolle)

Kann virtuelle Mikroskopie das Lernen erleichtern?

Die Studenten haben vollständigen Zugang zu den vom Lehrer bereitgestellten virtuellen Slides. So kann auch jederzeit ein virtuelles Klassenzimmer eingerichtet werden. Studierende, die die virtuelle Datenbank nutzen, können potenziell Zugang zu virtuellen Folien, Kursinformationen, Multimedia-Inhalten, vorab kommentierten Fällen und sogar digitalen Prüfungen haben.

Inzwischen sind wir alle gewohnt von überall aus digital verbunden zu sein. Die Benutzererlebnisse sind dabei oft hochprofessionell designed und intuitiv zu verstehen. Durch virtuelle Datenbanken für Mikroskopie können Studierende im eigenen Tempo auch von zu Hause arbeiten, sich im Kurs austauschen und so eine hervorragende Lernumgebung erhalten. Für die Lehrenden bieten sich viele neue Kollaborationsmöglichkeiten an. Sie können mikroskopische Sammlungen teilen oder mit Kollegen an­dern­orts ausbauen und die Bilder aus den Sammlungen direkt für Publikationen verwenden.

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[1] Triola, M. M., & Holloway, W. J. (2011). Erweiterte virtuelle Mikroskopie für die kollaborative Ausbildung. BMC Medizinische Ausbildung, 11(1). doi: 10.1186/1472-6920-11-4